Helle

Vorschaubild

Informationen zum Ort

 

 

Zum Ortsteil Helle gehören weiterhin die Gemeindeteile Groß Langerwisch, Neudorf und Klein Langerwisch.
 
Die "Dömnitz" bildet die Grenze zwischen den Gemarkungen Kuhbier, Horst und Groß Langerwisch.
 
Der "Teufelsberg" ist ein kultischer Begräbnisplatz, der zeitgleich mit dem Seddiner Königsgrab angelegt wurde. Auf dem "Teufelsberg" wurden ausschließlich junge Frauen und Kinder bestattet.
Helle wurde 1472 erstmals erwähnt. Der Ort ist ein Rundling, in seinem Zentrum steht die Kirche. Der Bau der 1. Kirche in Helle ist nicht mehr nachvollziehbar. Teils wird das Jahr 1571 angenommen, teils aber auch das Jahr 1685. Fest steht, dass es 1600 bereits eine Kirche gegeben haben muss. Nach der Wende 1989 wurde die Kirche saniert. Sie ist inzwischen zum Wahrzeichen für das Dorf geworden.
 
Der Gemeindeteil Groß Langerwisch wurde erstmals 1325 erwähnt, die Gemeindeteile Klein Langerwisch und Neudorf 1752.
 
Groß Langerwisch entwickelte sich mit der ökonomischen Stärkung des VEG und dem Aufbau der Tierzuchtanlagen in Neudorf und Steffenshagen zum gesellschaftlichen Zentrum der Gemeinde Helle. Hier befindet sich eine Gaststätte genannt die "Schäferklause".
1982 wurde die Dorfstraße neu errichtet. Im gleichen Jahr wurde Groß Langerwisch zu einem der schönsten Dörfer im ehemaligen Landkreis Pritzwalk gewählt.
 
Mit dem Zug kann man in Richtung Pritzwalk oder Putlitz fahren. Eine Schulbusverbindung zwischen Groß Pankow und Groß Langerwisch besteht ebenfalls und somit zugleich eine Verkehrsanbindung nach Perleberg und Wittenberge.
 
Dorf- und Volksfeste werden gemeinsam mit den Einwohnern der Gemeinde, der FFw, dem Reit- und Fahrverein Groß Langerwisch, dem Seniorencenter und der Fraueninitiative "Landliebe" organisiert und durchgeführt.
 
Nicht nur Bäche und Flüsse bilden die natürlichen Gemarkungsgrenzen des Ortsteils. Fährt der Naturfreund Richtung Osten, so sieht er ein umfangreiches Heckensystem, teilweise mit größeren Bäumen durchsetzt, das ein Grenzwall unserer Äcker umgibt. Die Strecke dieser natürlichen Grenze wird bis zu 5 km angegeben. Betrachtet man die Schönhagener Grenze von der Straße aus, hat man den Eindruck, die Straße ist mit aller Gewalt durch sie geschlagen worden. Tatsächlich war die Straße bis 1921 nur ein einfacher Feldweg, der beide Dörfer, Schönhagen und Groß Langerwisch, verband. Die heutige Grenze erscheint dem Betrachter auch wie ein Wall.
Die Stepenitz fließt an Helle ganz dicht vorbei. Es ist der Grenzfluss zu Tacken und Wolfshagen.
Die Kümmernitz teilt Groß Langerwisch in 2 Hälften und bildet auch noch die Grenze zwischen Groß Langerwisch und Jakobsdorf.
 
Die Elsbaek ist ein Zufluss der Kümmernitz und bildet die Gemarkungsgrenze zu Steffenshagen.
Der Grenzgraben ist ein Vorfluter und fließt durch den Wald zwischen den Gemarkungen Helle - Lockstädt, sowie Helle - Laaske.
 
Eine weitere natürliche Grenze ist die Laasker Grenze. Vom Plattenweg aus gesehen, geht zu beiden Seiten ein Heckenstreifen entlang.
 
Der Waldsportplatz befindet sich dicht an der Kümmernitz und am Elsbaek idyllisch mitten im Wald. Hier wurden schon in früheren Zeiten Sportveranstaltungen ausgetragen. In der heutigen Zeit wird der Sportplatz von den Islandpferdesportverein genutzt. Aber auch zum Verweilen lädt der Platz ein (Picknick, Grillen u.s.w.).