Kuhbier

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Informationen zum Ort

 

 

Kuhbier ist ein Straßendorf. Durch Kuhbier verläuft die B 189. Sie führt von Pritzwalk aus über Perleberg und Wittenberge bis nach Magdeburg. Am Bahnhof der Strecke Pritzwalk - Putlitz hält seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 dank des „Putlitz-Pritzwalker Eisenbahnfördervereins" wieder mehrmals am Tag ein Triebwagen.
 
Erstmals wurde Kuhbier schriftlich erwähnt 1304 bzw. 1312.
In den nachfolgenden Jahren erhielt Kuhbier sogar ein Wappen, das folgendermaßen beschrieben wird: roter Turm auf einem begrünten Hügel seitlich von zwei Nebenhügel begrenzt - auf blauen Hintergrund (Himmel).
 
Ein Baudenkmal ist ebenfalls die Kirche, die 1476 errichtet wurde. 1853 wurde die Kirche umgebaut und vergrößert. Bis zum heutigen Tag wurden mehrere Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.
 
In der Gemarkung Kuhbier befinden sich mehrere Hügelgräber. Es sind Bodendenkmäler aus ur- und frühgeschichtlicher Zeit und werden auch als solches geschützt. Die Landschaft ist hier durch die Dömnitz und ihre Niederungen gekennzeichnet. Diese sind wie auch die Schwedenschanze , an der Gemarkungsgrenze zu Wolfshagen, beliebte Wanderziele.
 
Schon in der Nachkriegszeit gab es in Kuhbier ein reges Vereinsleben. 1953 wurde eine Fußballmannschaft gegründet und auch ein Reitverein gab es im Dorf.
 
Das gesellschaftliche Leben wird durch die FFw im wesentlichen mitgestaltet.
  
Ernte- und Dorffeste sind wieder neu belebt worden und erfreuen sich im Dorf großer Beliebtheit. Tradition ist auch wieder das jährliche Osterfeuer.
 
Unter Mitwirkung vieler Dorfbewohner wurde 1999 ein Stallgebäude zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. Damit entstand ein neuer Mittelpunkt des geselligen Beisammenseins. Im Jahr 2007 ist der Verein „Kuhbierer Leben" entstanden. Neben der Feuerwehr ist dieser Verein sehr aktiv am Dorfleben beteiligt und unterstützt den Ortsbeirat.
 
Nur in Kuhbier wird der prignitz - typische "Knieperkohl" nach Originalrezept hergestellt. Kosten kann man ihn an Ort und Stelle in der Dorfgaststätte "Schwedenschanze".
 
Die eigentliche Landwirtschaft wird nur noch von der LAMAK und der Zellmer GbR - Milchviehwirtschaft - betrieben.
 
Die Tradition der Hausschlachtung erhält Herr Essel, der zwar die Technologien der heutigen Zeit angepasst hat, aber ansonsten die alten Rezepturen beibehält.

 


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