Retzin

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Informationen zum Ort

 

 

Retzin wurde erstmals 1367 erwähnt. Das Schloss in Retzin wurde in eine Förderungsstätte durch den gemeinnützigen Verein Lebenshilfe Brandenburg e.V. umgebaut. Seit August 1995 finden hier Erwachsene mit schwerer geistiger Behinderung, die teilweise mehrfach behindert sind, ein neues Zuhause.
 
Eine Umgehungsstraße, es ist die B 189, führt an Retzin und Rohlsdorf entlang. Von Nord - Ost gelangt man über Pritzwalk nach Berlin bzw. Hamburg und Rostock und von Süd - West über Perleberg nach Wittenberge, Stendal und Magdeburg.
 
Die Gemarkung zwischen Retzin und Rohlsdorf ist moorig. Naturfreunde haben es sich zur Aufgabe gemacht, Frösche und andere Lurcharten, zu schützen. So führt der berüchtigte "Krötenzaun" entlang der B 189 und wird in regelmäßigen Abständen kontrolliert.
Der Gemeindeteil Rohlsdorf hat sich aus einem wendischen Runddorf entwickelt, das entlang der Stepenitz liegt. 1345 wurde Rohlsdorf erstmals urkundlich erwähnt.
 
Die jetzige Kirche wurde 1880 fertiggestellt.
 
Der Gemeindeteil Klein Linde entstand aus einem ehemaligen Gut. Neu besiedelt wurde das Gut von 1323 bis 1351. Dies bedeutet, es gab schon in der vergangenen Zeit dort eine Besiedlung.
In diesem Gemeindeteil befindet sich eine restaurierungswürdige Kapelle, die in der Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet wurde und heute unter Denkmalschutz steht.
 
In Klein Linde befindet sich ein Schloss, das seit 1939 mehrfach saniert wurde und heute eine sozialtherapeutische Einrichtung ist. In dem Schloss werden Männer und Frauen mit chronischer Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit, die Störungen im körperlichen, psychischen und sozialen Funktionsbereich haben betreut.
 
Der Gemeindeteil Kreuzburg wurde 1492 erstmals erwähnt. Heute ist Kreuzburg eines der am besten erhaltenen Runddörfer in der Prignitz. Es liegt malerisch an der Stepenitz und unweit des Königsgrabes von Seddin. Neben der Notkirche sind noch mehrere Fachwerkbauernhäuser erhalten. Dies macht das Dorf zu einem touristischen Anziehungspunkt.
 
In den jeweils einzelnen Gemeindeteilen in Gemeinschaft mit den Bürgern und den ortsansässigen Vereinen hat sich in den letzten Jahren vieles getan.

 


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